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Anfänger Spezial

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1. Schuhe, Boards und Bindungen

Kann man auch mit Skischuhen Snowboarden?

Skischuhe sind zum Snowboarden weniger geeignet. Vom äußeren unterscheiden sie sich kaum von den Hardboots der Snowboarder, im Schaftbereich sind sie allerdings viel zu steif. Auch Anfänger sollten auf Skischuhe verzichten, da sie sonst von Anfang an eine falsche, zu aufrechte Fahrweise angewöhnen. Schmerzende Unterschenkel durch den starken Druck der Schuhe im Schaftbereich verderben dann auch schnell den Spaß.

Zwei verschiedene Schuh- und Bindungssysteme kommen beim Snowboarden zum Einsatz

Hardboots: Die Schuhe sehen ähnlich wie Skischuhe aus, sie sind allerdings flexibler, geben dem Fuß mehr Spielraum. Die dazugehörige Bindung besteht aus je einem Bügel, der den Schuh vorne und hinten fixiert.

Softboots: (Anfänger) Die sehen aus wie überdimensionale Wanderstiefel.

 

Sie sind viel weicher als Hardboots. Die Bindung besteht aus einer Schaftstütze und je zwei oder 3 Schnallen aus Kunststoff.

Die Snowboardbindung

Eine Beschreibung der verschiedenen Bindungssysteme findet Ihr unter Materialtipps.Wer sich für Softboots entscheidet, braucht eine Softbindung, zu Hardboots gehört eine Hard- bzw. Plattenbindung. Es gibt für beide Bindungstypen Step-In-Systeme, bei denen die Bindung teils oder komplett durch das Einsteigen mit dem Schuh zugeht.


Die Montage der Bindung ist von der Technik ganz simpel: Bei fast allen Systemen werden acht Schrauben in schon vorhandene acht Gewindelöcher gedreht. Wer den passenden Schraubendreher hat, kann die Bindung somit rasch selber montieren. Eine Einstellung der Bindungshärte wie bei Skibindungen gibt es nicht. Welche Bindung vorne hingehört und welchem Winkel und Abstand die Bindungen angebracht werden, haben wir ausführlich unter Materialtippsbeschrieben.

2. Die Ausstattung

Fangriemen als Sicherheit

Snowboards haben keine Sicherheitsbindungen, die beim Sturz aufgehen. Würde etwa nur eine Bindung aufgehen, hängt der zweite Fuß noch am Brett, eine Verletzung am Knie oder Fuß ist meist die Folge. Daher gibt es auch keine Bremsen, die greifen, sobald die Bindung offen ist. Daher haben alle Snowboarder an Ihrer Bindung einen Fangriemen, den Sie um den vorderen Fuß schnallen. Kommt ihnen das Board beim An- oder Abschnallen aus, kann es nicht ungebremst wie ein Geschoss den Hang runterrasen. So ein Fangriemen kostet ca. zehn Mark.

Antirutschpad

Das Antirutschpad brauch man zum Liftfahren, vor allem als Hardbootfahrer. Es wird zwischen die beiden Bindungen aufs Board geklebt. Der hintere Fuß, der beim Liftfahren nicht in der Bindung bleibt, kann so bequem während der Fahrt auf dem Board abgestellt werden, ohne auf der blanken Boardoberfläche ständig abzurutschen. Klebt das Pad am besten kurz vor die hintere Bindung. Denkt aber daran, dass es nicht im Weg sein sollte, wenn Ihr den Bindungswinkel später einmal verstellt.

3. Die Kleidung

Warum tragen Snowboarder diese spezielle, weite Kleidung?

Die weiten Hosen und Jacken, mit denen Snowboarder sich meist nicht nur auf der Piste zeigen, ist eine Mixtur aus Funktionalität und Trend. Bei den Hosen ist die Po- und Knieregion meist besonders verstärkt. Gute Kleidung ist wasserabweisend und atmungsaktiv.

Tragen Snowboarder spezielle Handschuhe?

Ja! Bei der im Vergleich zum Skifahren ganz anderen Fahr- und Sturzverhaltens brauchen die Hände der Snowboarder besonderen Schutz. Durch das "in den Schnee greifen" während der Fahrt oder beim Abstützen mit den Händen beim Stürzen (v.a. Anfänger) sind die Handgelenke anfällig für Überdehnungen oder auch Bruch. Manche Snowboardhandschuhe sind mit steifen, meist herausnehmbaren Platten ausgestattet, die ein Abknicken des Gelenks weitgehend verhindern. Bei anderen Handschuhen führt ein verstärkter, besonders breiter Gurt um das Gelenk herum und erlaubt gleichzeitig mehr Bewegungsfreiheit als die Platten-Modelle.

Letzte Änderung amMontag, 28 Oktober 2013 17:03
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